CMI-Camp 2015 in Lovran/Kroatien

Am Montag, den 13.07.2015, haben wir Hofer Teilnehmer: Alex, Lisa, Natalia, Fabian und Annika, uns schon um ein Uhr nachts getroffen, wo wir mit einer kleinen Pause nach Berlin zum Flughafen Berlin-Tegel fuhren. Dort trafen wir auf die übrigen Teilnehmer aus Flensburg, Zwickau, Hamm und Forchheim. Pünktlich um sechs Uhr in der Frühe hoben wir mit Germanwings nach Rijeka ab. Nach einem schönen Flug von eineinhalb Stunden erwartete uns schon das Taxi, das uns zum Youth-Hostel nach Lovran brachte. Nach einem kleinen Frühstück, erkundeten wir zusammen mit den Österreichern, die schon einen Tag zuvor ankamen, das kleine Örtchen Lovran. Nach einer kleinen Siesta fuhren wir mit einem Ausflugsboot zu einem schönen Badestrand, wo wir den Nachmittag verbrachten. Nach und nach trafen auch die anderen Teilnehmer aus Italien, England und Belgien ein.

Am nächsten Tag brachen wir Früh zu einem 10km-Lauf auf, den fast jeder durchgehalten hat. Nach diesem "kleinen Spaziergang" sind wir endlich und hungrig Mittagessen gegangen. Danach verlegten wir zusammen zu einem nahegelegenen Strand. Die Freude war groß, als wir dann alle endlich ins kalte Wasser springen durften und die Freizeit am Strand bis in die Abendstunden genießen konnten.

Am Mittwochfrüh fuhren wir mit Kleinbussen vom Hostel nach Opatija zum Strand. Dort teilen wir uns in vier Gruppen auf. Während die ersten beiden Gruppen sich mit dem Erlernen von Seemannsknoten beschäftigten, durften die anderen beiden Gruppen mit zwei Yachten segeln. Nach zwei Stunden erfolgte dann der Wechsel. Leider fiel das Segeln mehr oder weniger mangels Wind flach, was aber dem Spaß keinen Abbruch tat. Kurzerhand wurden Leinen achtern ausgebracht. Wir sprangen ins Wasser und wurden mit Motorkraft an den Leinen mitgezogen, was bei 35 Grad Außentemperatur uns sehr erfrischte.

Am Freitag, sind wir alle, nicht ganz freiwillig, bei 35° auf den Berg Ucuk gewandert, der 1400m hoch ist. Jedoch sind wir zunächst 400m hoch gefahren worden. Nach zwei Stunden Fußmarsch erreichten wir schließlich den kühlen Gipfel und genossen die wunderschöne Aussicht ins Hinterland. Bei gutem Wetter kann man von dort oben sogar bis Venedig sehen. Bergab ging es dann zurück zum Ausgangspunkt wo wir etwas ermüdet zum stärkenden Mittagessen wieder von den Bussen abgeholt wurden. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung.

Das Wochenende begann, und es blieben nur noch wenige Tage bis zum Rückflug. 

Am Samstag hieß es für alle Sightseeing-Tour nach Pula. Mit einem großen Bus plus Reiseführerin wurden wir in Lovran abgeholt. Während der Fahrt nach Pula erzählt uns die Reiseführerin viel Wissenswertes von Istrien. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir in Pula an, wo wir zunächst mit einem Ausflugsschiff eine Hafenrundfahrt machten. Bei dieser Gelegenheit wurden zwei Kränze an der Untergangsstelle des Schlachtschiffs "Veribus Unitis" der K und K Marine Österreich-Ungarn ausgebracht um den vielen verstorbenen Matrosen zu gedenken. Danach erfolgte eine kleine Stadtbesichtigung bevor wir das Mittagessen im Ballsaal des ehemaligen Offizierskasinos der KundK-Marine einnahmen. Das Buffet war sehr lecker und machte richtig satt. im Anschluss besuchten wir noch kurz einen Friedhof von Angehörigen der ehemaligen KundK-Marine, wo nochmal eine Kranzniederlegung erfolgte. Tags darauf fuhren wir in der Frühe zum Strand I?i?i, wo wir sehr viel Spaß zusammen hatten und Strandspiele spielten. Manche aber hatten Tischtennisturnier, wo auch zwei, von uns Deutschen dabei waren. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant an der Turnhalle wurde ein Fußballturnier veranstaltet. Wir Deutschen und ein Engländer (Harry) wurden dabei erster. Nach diesem anstrengen Tag hatten wir natürlich mächtig Hunger und wir freuten uns sehr, als uns unsere Gastgeber mit einem ausgedehnten Barbecue verwöhnten.

Am Montag fuhren wir ca. eineinhalb Stunden ins Hinterland. Dort machten wir eine 10 Kilometer lange Kajaktour auf dem Grenzfluss Kupa zwischen Slowenien und Kroatien. Auf dieser Tour hatten wir sehr viel Spaß und natürlich blieb keiner trocken.

Der letzte Tag war wie immer der "Admirals Day". Wir fuhren zum Strand wo wir den angereisten VIPs des CMI zeigen konnten, was wir die Woche über unternommen haben. Am Nachmittag wurden wir mit einer Auszeichnung der Flamme des Friedens der Familie Habsburg-Lothringen geehrt und erhielten vom österreichischen Marinebundpräsidenten unsere Teilnehmerurkunden. Danach erfolgte ein Gala-Diner mit allen Teilnehmern und weiteren Gästen.

Nun war der Tag des Abschieds gekommen, Als wir uns verabschiedet haben, haben manche geweint, da sie neue Freunde gefunden hatten und sie nach mehr als einer Woche nicht mehr so schnell wieder sehen können. Der Abschied fiel uns alles sehr schwer. Das CMI CAMP in Kroatien 2015 war eine sehr gelungene Veranstaltung, die uns allen sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Danke an die Veranstalter für die unvergessliche Zeit!