35. Blauer Kristall im Jollenmehrkampf

Hofer 420er Crew Schlegel/Seidel belegt Platz 3

Der Club maritim Erfurt lud am Wochenende des 17. und 18. September 2016 zu einem Jubiläumsjollenmehrkampf an den Alperstedter See bei Erfurt. Bereits zum 35. Mal findet dieser Traditionswettkampf auf dem dortigen "Lago di Alpi", wie er im dortigen Umland heißt, statt. Die Marine-Jugend Hof war natürlich ebenfalls wieder dabei und machte sich bereits am Freitagabend mit drei 420ern und zwei Optis auf die 140 Kilometer Anfahrt nach Erfurt-Stotternheim.

Nach der Eröffnung des Vorsitzenden des Club maritim Erfurt, Michael Stolze, am Samstagfrüh, gingen die Sportler der insgesamt teilnehmenden neunzehn Ixys, dreizehn 420er und fünfzehn Optis zum Knotenwettkampf an den Start. Blieb es hier noch relativ trocken, fanden jedoch die drei Segelläufe bei relativ starkem Dauerregen aber/und einem konstanten dreier Wind statt. Doch unsere zwei Nachwuchsoptisegler Janosch Juretschke und Arthur Bose trotzten den Naturgewalten und hielten in ihrem ersten Wettkampf überhaupt tapfer bis zum Schluss durch. Nachdem sich alle trocken gelegt hatten, mussten die Kleinsten sowie die Ixys bis zum Einsetzen der Dunkelheit noch an die Wurfleinenbahn. Der Abend klang dann bei einem gemütlichen Seglerhock mit Roster und Brätel im Vereinsheim aus.

Am Sonntagmorgen hieß es nochmals die Boote aufriggen und zur letzten Wettfahrt nochmal aufs Wasser. Mit einer guten Brise konnte diese relativ schnell abgesegelt werden. Im Anschluss mussten die 420er nochmal zur Wurfleinebahn. Nach dem Abbauen und Verzurren der Boote hieß es erst mal Backen und Banken mit Hackbraten, Gemüse und Kartoffeln. Pünktlich um 14 Uhr dann erfolgte die Siegerehrung. Einen herausragenden 3. Platz erreichten in der 420er Klasse die Hofer Crew mit Steuermann Fabian Schlegel und Manuel Seidel. Die zweite Hofer Besatzung Annika Grottenmüller mit Steuerfrau Sarah Seidel belegten Platz 7. Natalia Chmielewska mit Vorschoterin Emily Kabus kamen auf Rang 10. Bei den Optis fuhr unser Rookie Arthur Bose auf den vorletzten Platz, hinter Janosch Juretschke.