Thüringer „Opti-Cup“ im JMK 2017 in Erfurt

Nach dem „Frankencup“ auf unseren heimischen Gefilden, stand die Teilnahme am Jollenmehrkampf „Opticup“ am Alperstedter See, ausgerichtet vom Club maritim Erfurt auf dem Jahresprogramm der Marine-Jugend Hof. Leider haben sich nur zwei junge Optisegler für die Teilnahme eingeschrieben, namentlich Janosch Juretschke und Henrik Stengel. Am Freitag, den 12. Mai am späten Nachmittag erfolgte die relativ kurze Anreise nach Erfurt. Unsere beiden Jungs wurden dort im vereinseigenem „Bungalow“ mit komfortablen Stockbetten untergebracht.

Der erste Wettkampftag ließ sich wettertechnisch ausnehmend freundlich an. Relativ warm und mit Windstärken bis 4 konnte man sogar die Sonne zwischendurch durch die Schleierwolken spitzen sehen. Michael Stolze, 1. Vorsitzender des CmE begrüßte um 09 Uhr die relativ wenigen Sportler. Wie beim „Frankencup“ war die Beteiligung auch hier leider „mau“. Insgesamt gingen die Besatzungen von 14 Optis, drei 420ern sowie vier Ixylons an den Start. Nach der Begrüßung wurde sogleich die Knotenbahn absolviert, bevor es nach dem Mittagessen gegen 13 Uhr an den Start zum Segeln ging. Bei relativ guten Wind wurden insgesamt vier Wettfahrten abgesegelt. Leider wurde durch „menschliches Versagen“ bei der letzten Wettfahrt der Optis eine Boje zu früh eingeholt, so dass die letzte Wettfahrt für die Optis annuliert wurde und die Kids deshalb nochmal am Sonntagvormittag „ran“ mussten.

Der Abend klang wieder gemütlich bei einem Lagerfeuer mit Rostern und Brätel vom Grill aus. Am Sonntagvormittag stand dann als erstes die Wurfleine auf dem Programm. Begonnen wurde mit den Optis, die ja dann im Anschluss noch eine Wettfahrt abzusegeln hatten. Doch auch das lange Warten auf Wind nützte nichts, schließlich musste die Regattaleitung, in persona Katja Kliewer, die letzte Wettfahrt gegen 12:45 Uhr mangels Wind abblasen. Nach dem Mittagessen mit Hackbraten, Kartoffeln und saisonalen Spargel, wurden die Optis wieder verladen.

Falco Zenker, Präsident des DSSV-Landesverbandes Thüringen und Michael Stolze überreichten dann im Anschluss die Pokale und Trostpreise an die Teilnehmer. Unsere beiden Optijungs kamen auf Platz 12 und 13 und durften den Wettkampf mit der Devise „Übung macht den Meister“ abhaken.

Dem CmE wieder ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft, hervorragende Verpflegung und routinierte Ausrichtung des Wettkampfes.